Internationale
Chorbiennale
Aachen

Fotosession beim ChorBi-Fotografen

Von Martin Feinendegen

Donnerstagmittag, Harald (Nickoll) auf der Mailbox: „Könntest Du Dir vorstellen, eines der neuen ChorBi-Gesichter zu werden und hast Du am Sonntag Zeit für einen Fototermin?“ Äh, ja … warum eigentlich nicht?!

Anruf bei Olaf Rohl, dem Fotografen – eigentlich muss ich am Sonntag Pfadfinder aus dem Winterlager zurückholen aber am Nachmittag müsste es gehen. „Bring‘ mal eine Auswahl Hemden und Sakkos mit, soll ein bisschen cool aussehen! Krawatte? Eher nicht, aber bring‘ auch mal mit …“

Sonntagnachmittag: Eisregen! Das Auto ist von einer zentimeterdicken Eisschicht bedeckt. Gott sei Dank brauch‘ ich keine Pfadis abzuholen, der Sohnemann ist krank und gar nicht mitgefahren. Aber die Tochter (10) will unbedingt mit zum Fotografen, vielleicht wird sie ja auch mal Model?! Die Gemahlin bügelt noch Hemden, Diskussionen vor dem Kleiderschrank, endlich sind wir uns einig und ziehen los ins Studio.

Da werden gerade noch Fotos von Tim gemacht, wir schauen ein bisschen zu, spannend ist das! Zusammen mit Ansgar, dem ChorBi-„Manager“ und der netten Visagistin suchen wir schon mal Klamotten aus. Doch mit Krawatte? Wir sind dafür, Olaf ist dagegen – mal schauen, wie es nachher aussieht! Haare machen ist nicht nötig, Schminken geht auch schnell … dann kann es losgehen.

Ganz schön anstrengend, so still zu sitzen und dabei entspannt auszusehen. Aber man gewöhnt sich dran. Die Tochter macht derweil auch ein paar Fotos … alles Mögliche, nur nicht das, was ich erwartet hätte, und leider auch ein bisschen unscharf, wie ich nachher feststelle.

Verschiedene Haltungen, verschiedene Gesichtsausdrücke, wir suchen Musik, zu der ich was singen kann, vergleichen, was am besten in die Kampagne, zum Motto, zu den anderen Gesichtern (von denen ich einige kenne) passt … langsam wird es spät und alle sind ein bisschen müde. Endlich sind Olaf und Ansgar zufrieden. Welche von den verschiedenen Varianten schließlich ausgewählt wird, da haben auch andere noch mitzureden. Insgesamt war es ein erlebnisreicher Nachmittag!

Ein paar Wochen später eine Mail von Ansgar: „Anbei schon mal ein Eindruck von Euch“ und die ersten Produkte, die bald der Presse vorgestellt werden. Ziemlich cool geworden, aber: „Papa Du siehst unheimlich aus mit der Maske vor dem Gesicht!“ Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt, sich demnächst in der Stadt zu begegnen …

Außerdem in der Mail die Frage: “Hättest Du Lust, was für den Blog auf der neuen Website zu schreiben, vielleicht auch mit ein paar Fotos?“ Okay, kann aber ein paar Tage dauern … jetzt ist es fertig, viel Spaß beim Lesen!

Mo, 15.04. um 20:27 Uhr

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