Christopher Ward wurde 1980 in London geboren. Er studierte an der
Oxford University und der Guildhall School of Music and Drama. 2003
wurde er Stipendiat an der Scottish Opera und der Royal Scottish Academy
of Music and Drama in Glasgow. 2004 war er Mitglied des Internationalen
Opernstudios Zürich, bevor er 2005 als Kapellmeister und Solorepetitor
ans Staatstheater Kassel wechselte. 2006 assistierte er Sir Simon Rattle
mit den Berliner Philharmonikern bei Wagners »Das Rheingold« zuerst in
Aix-en-Provence, dann in Berlin und Salzburg. 2009 wurde er an der
Bayerischen Staatsoper Kapellmeister und Assistent von Kent Nagano. Er
übernahm hier die musikalische Leitung der Neuproduktionen von Rossinis
»La cenerentola« und Janáceks «Das schlaue Füchslein« und dirigierte
Vorstellungen von Rossinis »Il barbiere di Siviglia«, Uraufführungen von
Eötvös’ »Die Tragödie des Teufels«, Ronchettis »Narrenschiffe« und
Srnkas »Make no noise« sowie zahlreiche Konzerte. Außerdem gastierte er
an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper am Rhein, der
Komischen Oper, an der Oper Graz, am Salzburger Landestheater und am
Staatstheater Mainz. 2014 wurde Christopher Ward 1. Kapellmeister am
Saarländischen Staatstheater, wo er u.a. die Neuproduktionen von Webers
»Der Freischütz«, Verdis »Simon Boccanegra« und »Rigoletto«, Ravels
»L’enfant et les sortilèges«, Rimski-Korsakows »Der goldene Hahn«,
Dvoráks »Rusalka«, verschiedene Ballettabende und zahlreiche Konzerte
leitete. 2017/18 folgen Debüts mit Neuproduktionen von Brittens »Billy
Budd« am Nationaltheater Prag und Bernsteins »Candide« am Theater
Bremen, sowie die Wiederaufnahme von Gounods »Faust« an der
Hamburgischen Staatsoper. Seit dieser Spielzeit ist Christopher Ward
Generalmusikdirektor der Stadt Aachen, damit Chefdirigent des
Sinfonieorchesters Aachen und mitverantwortlich für die Künstlerische
Leitung der Internationalen Chorbiennale.

Programm
12. Juni 2019, 20:00 Uhr

Die „totale Auslieferung ins Emotionale“ einerseits und die strikte Orientierung an höchste Stimmqualität andererseits bilden das Selbstverständnis des Ausnahme-Jugendchores „Kamēr…“. Das lettische „Kamēr“ könnte mit „Weile“ übersetzt werden; die zum Namen dazugehörende Auslassung am Ende von „Kamēr…“ deutet die spezielle Leseart an, die der Chor für sich übersetzt mit „solange wir jung sind, ist alles möglich…“

Kamēr…“ ist seit seiner Gründung 1994 mit dieser Philosophie äußerst erfolgreich: Preise wie beim Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf 1999, zwei European Grands Prix für Chorgesang Gorizia (2004) und Arezzo Italien (2013), wie auch die drei Championship-Preise und Goldmedallien bei den World Choir Olympics in Xiamen, China 2006, weisen auf die außergewöhnliche Qualität dieses Chores hin.

Auch der Junge Chor wird geistliche Chormusik aus Skandinavien singen, die teilweise a cappella oder in Partnerschaft mit Cello, Orgel und Sprecher erklingt.

 

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Jauniešu koris (Jugendchor) Kamēr, Riga/Lettland

Leitung: Aivis Greters

 

Der Junge Chor Aachen

Leitung: Fritz ter Wey



13. Juni 2019, 12:30 Uhr

Eintritt frei!



13. Juni 2019, 19:00 Uhr

Dass Singen selbst bei Jugendlichen überhaupt nicht uncool sein muss, zeigen Fernsehshows wie „The Voice of Germany“, aber auch wieder das Abschlusskonzert des Schulchorprojektes 2019, das in Kooperation mit dem WDR Rundfunkchor Köln stattfindet. Sechs Schulchöre präsentieren im ersten Teil des Konzertes ihr spezielles Können, bevor im zweiten Konzertteil alle Chöre gemeinsam ein Programm darbieten, das gemäß dem Festivalmotto „Nordklang“ anspruchsvolle skandinavische und baltische Chormusik enthält.

 

Chor des Inda Gymnasiums Kornelimünster

Leitung: Martin Jahnke

 

Chor des Kreisgymnasiums Heinsberg

Leitung: Jacqueline Nelissen

 

Mittelstufenchor Viktoria-Gymnasium Aachen

Leitung: Urs Wörner

 

Chor der Freien Waldorfschule Aachen

Leitung: Rostivlav Chudoba

 

Junger Chor Overbach

Leitung: Kerry Jago



14. Juni 2019, 12:30 Uhr

Eintritt frei!



14. Juni 2019, 20:00 Uhr

Eintritt frei!


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